Die Gewinner

 

Gemeinsam mit der Waldshuter Agentur Foto & Design freuen wir uns, die Menschen in den Fokus zu stellen, die im Jahr 2020 für ihre Mitmenschen Türen geöffnet haben, sinnbildlich oder tatsächlich, und ihnen in dieser herausfordernden Zeit geholfen haben. 

Wir haben Sie am Anfang des Jahres gebeten, Ihre ganz persönlichen "Türöffner" zu nominieren. Institutionen, die Ihnen in dem herausfordernden, letzten Jahr geholfen haben.

An dieser Stelle möchten wir uns für Ihre Nominierungen bedanken! Es war für uns eine wahre Freude all die schönen Geschichten und Erlebnisse zu lesen, die Sie geschildert haben.

Wir freuen uns, Ihnen die Gewinner zu präsentieren:

  • die ehrenamtlichen Helfer des AWO Seniorenzentrum in Wutösching
  • Hanna Peters von der Christlichen Schule Hochrhein
  • das Team der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg
  • die Seelsorgeeinheit St. Verena in Waldshut
  • die Ministranten in Waldshut und
  • "Unteralpfen bewegt was"

Erfahren Sie hier mehr über die Gewinner und schauen Sie sich die Ausstellung der Portraits in unseren Modehäusern an, die Foto & Design von den Gewinnern gemacht hat.

Die ehrenamtlichen Helfer des AWO Seniorenzentrums in Wutöschingen

Seit Mitte Dezember 2020 sind Ehrenamtliche im Einsatz, um im Seniorenzentrum drei Mal täglich von Montag bis Sonntag Corona Schnelltest für Besucher und Mitarbeiter anzubieten. So kann gewährleistet werden, dass die Bewohner täglich und zu allen Zeiten Besuch empfangen können.

In diesen schwierigen Zeiten ist dieses starke Testangebot ein Baustein im Schutzkonzept der Einrichtung. Ohne die Ehrenamtlichen hätte das Seniorenzentrum dieses nicht über diesen langen Zeitraum aufrechterhalten können.

Außerdem entlastet die Hilfe das Fachpersonal der Einrichtung, die sich dann verstärkt um die Bewohner kümmern können. Auch auf den Einsatz der Bundewehrsoldaten zu den Schnelltests in den Heime konnte dadurch verzichtet werden.

Sie öffnen also ganz real, aber auch mit einem starken sozialen Engagement unsere Türen. 

Hanna Peters von der Christlichen Schule Hochrhein in Waldshut

Hanna Peters ist an der CSH Klassenlehrerin der Klasse 1b – einer ersten Klasse, die im September 2020 unter Pandemiebedingungen ins Schulleben gestartet sind. Mit dem Lockdown im Dezember ging die Klasse bis März ins Home Schooling. Besonders bei kleinen Kindern eine Belastung für die Familien, da die Kleinen nicht selbständig lernen können und grundsätzlich beaufsichtigt werden müssen. Auch ist Schule für Erstklässler ja sowieso noch etwas ganz Neues und Aufregendes. Der Lockdown hat das gemeinsame Wachsen in eine Klassengemeinschaft und ins Schulleben ausgebremst.

Frau Peters hat die Eltern von Anfang an hier sehr gut abgeholt. Wochenpläne kamen Samstags für die folgende Woche. Die Aufgaben waren für jeden Tag einzeln strukturiert und liebevoll für die Kinder aufbereitet. Frau Peters hat jeden Vormittag in zwei Kleingruppen, damit Sie für jedes Kind Zeit hatte, eine Online-Stunde mit den Erstklässlern abgehalten, um die noch so frische Klassengemeinschaft zu stärken, die Kinder zu sehen und hören, spielend Motivation zu vermitteln und Lernstoff zu erklären. Sie macht Online-Unterricht mit 6jährigen und es funktioniert wunderbar. Bastel- und Spielaufgaben haben die Kinder zusätzlich motiviert. Sie hatten Freude am Unterricht online und den selbständig zu erledigenden Aufgaben, obwohl sie zuhause lernen mussten.

Die Ausgeglichenheit der Kinder und die gute Vorbereitung und Organisation durch Frau Peters haben den Familienalltag extrem erleichtert. Sie war, obwohl so fern, ganz nah an den Kindern und Eltern. 

Hans-Thoma-Schule in Laufenburg

Die Mitarbeitenden samt Hausmeister, Sekretärin, Reinigungskräften und Betreuerinnen haben sich enorm für die Kinder an der Schule eingesetzt. Das Engagement und den Aufwand aller in so einer schwierigen Zeit kann in keiner Weise ausgeglichen werden.

Vom ersten Tag der Schulschließung an wurden die Schüler online über die Homepage versorgt. Bis Ostern war eine Plattform aufgebaut, über die die Schüler auch jetzt noch Videokonferenzen, Material, Filme und Links bekommen. Alle Lehrkräfte wurden hausintern fortgebildet und unterstützen sich gegenseitig. Die technisch affinen Lehrkräfte drehten zu den Schulungen noch Anleitungen und stellten sie auf die Plattform. Endgeräte für die Schüler wurden besorgt, eingerichtet und verteilt. Telefonisch und manchmal auch durch Hausbesuche wurde technische Unterstützung auch bei den Kindern geleistet.

Für die nicht muttersprachlichen Kinder setzte sich die Pädagogische Assistentin sehr ein und lernte auch in den Ferien mit den Kindern.

Gerade in der Grundschule wurde wöchentlich Material ausgegeben und die Lehrkräfte überlegten sich Überraschungen und Abwechslung (so eine Online Fasnachtsparty, Projekttage online,...).

Für die älteren Schüler wurde Berufsorientierung betrieben. Hier fand beispielsweise eine Kooperation mit den Gewerblichen Schulen in Bad Säckingen statt und unsere Lehrkräfte boten gemeinsam mit Berufsschullehrern online Infokurse an.

Der Schulsozialarbeiter der Schule war ständig in unserer Notbetreuung aktiv und für alle Schüler immer erreichbar. Er macht immer noch Hausbesuche und vermittelt im Notfall und nutzt sein Netzwerk.

Neben all diesen Anstrengungen hat die HTS eine Kernsanierung bei laufendem Betrieb. Dafür wurden zwei Schulgebäude aufgebaut, alles gepackt und ausgelagert. Das haben ebenfalls die Lehrerinnen und Lehrer in ihrer Freizeit gemacht. 

Als klar wurde, dass die Klassen 1-6 wieder kommen sollen und das Testen Sicherheit bieten soll, haben sich sofort 11 Mitarbeiter gemeldet, um sich schulen zu lassen und die Tests an der Schule durchzuführen. Und das alles unentgeltlich außerhalb ihrer Dienstzeit.

Ministranten Waldshut

Die Ministranten Waldshut haben einen Einkaufsservice organisiert für Menschen, die in der Pandemie nicht selbst einkaufen gehen können. Nach Anruf und Angabe der Wünsche erfolgt prompte Lieferung an die Haustür. Seit März ging schon sehr zuverlässig und wurde auch im Sommer und Herbst weitergeführt.

Den Menschen ist geholfen und Zeit für eine Plauderei war auch immer.

Die Minis sind sehr motiviert, Gutes zu tun, auch in einer Zeit in der ihre Gruppenstunde und das Zeltlager ausgefallen sind. Ihr Engagement vor allem für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ist bewundernswert.

Seelsorgeeinheit St. Verena

Das Kantorenehepaar Frau Anne Roosmann und Herr Oliver Schwarz-Roosmann haben von Anbeginn der Pandemie letztes Jahr im März jeden Sonntag einen musikalischen Gruß aufgenommen und verschickt. Ihr Anliegen war zusätzlich, alle Kirchen und Kapellen in der Seelsorgeeinheit mit einzubeziehen. Wenn es die Situation zuließ, haben sie auch andere Instrumentalisten dazu genommen. 

Es gab neben den sonntägliche Video-Grüßen auch Botschaften an den Feiertagen, spontan zur Wochenmitte, am 1. Mai und jeden Tag in der Adventszeit.

Als Dirigentin des Chors hat Anne Roosmann zusätzlich kleine Singgruppen zum sonntäglichen Lifestream-Gottesdienst eingeladen. Über die nicht möglichen Chorproben hat das Ehepaar mit Orgelmusik hinweggeholfen.

Unteralpfen bewegt was

Fünf Frauen aus Unteralpfen formierten sich zu Beginn des Lockdowns im März 2020  spontan zur Gruppe "Unteralpfen bewegt was": Kathrin Riepe, Nadine Kuder, Melanie Ebner, Ruth Widmer, Monika Studinger.

Sie nähten ab Ende März bis Ende Mai über 1.000 Mund-Nasen-Schutze und gaben diese gegen eine Spende aus. Außerdem organisierten sie einen Einkaufsservice, alle Haushalte wurden über Flyer informiert.

Mit dem Spendenerlös veranstalteten Sie einen Hackathon in Unteralpfen mit der Zielfrage "Was braucht unser aktives Dorf, in Zeiten mit und ohne Pandemie". Fünf Gruppen entwickelten dazu Ideen. Die Klein-Gruppen arbeiteten einen ganzen Samstag lang corona-konform an unterschiedlichen Standorten. Kreatives Material (Flipchart, Karten, Stifte) wurde zur Verfügung gestellt, ebenso Verpflegung und Getränke für den ganzen Tag. Die Gruppen präsentierten am Abend vor einer professionellen Jury ihre Ergebnisse. Es gab für alle 5 Gruppen tolle Preise zu gewinnen, von Tickets Europapark über Gutschein Grillabend bis hin zum Gruppengutschein in der regionalen Gastronomie. Zwei der Ideen wurden beim Wettbewerb "gemeinsam.schaffen" vom Ministerium ländlicher Raum eingereicht und hier gewann die Idee des generationsüberschreitenden Bauwagens, der in den nächsten Monaten gekauft, gemeinsam restauriert, eingerichtet und mit Veranstaltungsformaten bespielt wird. Der Bauwagen steht nach Fertigstellung Vereinen, Gruppen und Privatpersonen gegen eine kleine Leihgebühr zur Verfügung.

Der Wettbewerb

 

Wer Ihre Türöffner sind, konnten nur Sie beantworten. Vielleicht ist es die Belegschaft der Intensivstation des örtlichen Krankenhauses oder die Pflegekräfte eines Pflegedienstes im Ort. Oder es ist der hiesige Verein, der im Sommer mit Veranstaltungen für positive Ablenkung gesorgt hat, die Ministranten mit einer besonderen Aktion oder die Arbeiterwohlfahrt mit einem speziellen Angebot in Lockdown-Zeiten.

Deswegen haben wir aufgerufen: Nominieren Sie Ihren "Türöffner". Bis zum 19. März konnten Sie sowohl ehren- wie auch hauptamtliche Institutionen aus dem Landkreis Waldshut bei uns einreichen. 

Die insgesamt sechs Gewinner erhielten ein professionelles Fotoshooting ihres Teams, durchgeführt von Foto & Design aus Waldshut, sondern auch eine Geldspende, die wir gemeinsam mit unseren Kunden bis zum Jahresende sammeln.

Die entstandenen Portrait-Fotos werden ab dem 24. Juni in unseren Modehäusern in Waldshut und Bad Säckingen ausgestellt.

Der Gewinn

Die Gewinner dürfen sich am Ende des Jahres 2021 über eine Geldspende freuen. Diese sammeln wir gemeinsam mit unseren Kunden bis zum 31. Dezember 2021. 

Den Anfang machen wir im May Modehaus in Waldshut im Café & Deli Friedrich's. Mit Wiedereröffnung am 8. Juli sammeln wir Ihr Trinkgeld im Spendentopf für die Türöffner-Gewinner.

Fotos & Ausstellung

Zusätzlich zu dem Geldgewinn werden die sechs Gewinner von Fotografen der Agentur Foto & Design mit tollen schwarz-weiß Fotos in Szene gesetzt. Sobald es die geltenden Hygienemaßnahmen zulassen, wird außerdem ein Gruppenbild fotografiert.

Die schwarz-weiß Portraits der Mitarbeiter werden in den May Häusern präsentiert. Dort, wo sonst Mitarbeitermodels die neusten Kollektionen zeigen, machen wir Platz für die "Türöffner".

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